Im Verein in Dortmund Eving wurde ein Mannschaftsturnier ausgeschrieben und da dachten wir uns: Da gehen wir hin!

Der erste Start beim Agility ist immer besonders spannend. Auch Hunde können Prüfungsangst haben, komisch reagieren und sind manchmal beim ersten Turnier komplett anders als daheim. Zudem ist der Moment, in dem das Sportleben eines Hundes beginnt auch immer etwas phantastisches. Man hat ja schließlich lange daraufhin geübt und nun möchte man idealerweise auch zeigen, was man als Team so kann. Und heute ging es für Emily um die Wurst.

Nun ist unsere kleine Emily auch schon wieder 15 Monate alt. Und wie all unsere Pudel, steht dann die Begleithundprüfung auf dem Plan. Klein-Emily hat sich von Anfang an sehr geschickt in Sachen Unterordnung angestellt. Und so stand heute die Überprüfung des Gehorsams auf dem Programm. Die Prüfung fand in einer Hundesporthalle statt und wir hatten dort auch einmal probegeübt. Bei der Generalprobe war Emily wahnsinnig aufgeregt und konnte nicht liegen bleiben, wenn der andere Hund gerufen wurde.

Am Wochenende waren wir zum Altenrheiner Sommerturnier. Das ist direkt bei uns vor der Haustür - und schon deshalb sehr entspannt. Es war dann noch toller, als wir überhaupt je erwartet hätten.

Seit ziemlich langer Zeit hatten wir endlich mal wieder Zeit zu einem Agiturnier zu fahren. Draußen, direkt im Nachbarverein vor der Tür und bei allerschönstem Wetter haben Hermine und Antje sich zwei Turniertage gegönnt. Und es ist auch sonst sehr viel passiert.

Der Januar ist im Hause Wirbelwind etwas überbelegt. Nach unserer Abenteuerreise durchs vereiste Ostfriesland in Sachen D-Wurf, haben wir als nächstes noch den Umzug hinter uns gebracht.

Das Jahr ist fast zuende. Mitten im trüben November hat es die Wirbelwinde nach Lage verschlagen. Dort gab es ein geteiltes Turnier und das ist im Winter immer eine super Idee. Denn so kann man entweder schon mittags heimfahren, oder muss erst mittags da sein. Bei nasskaltem Wetter eine prima Sache. Nass war es in Lage, draußen musste man den Hunden schon fast Schwimmwesten anziehen, so doll hat es geregnet. Drinnen gab es schwarzbraunen Sand in einer Reithalle. Die Hunde hatten recht schwere Füße, denn der Sand in nassen Pudellocken wird zu einem klebrigen Brei. Aber einen echten Wirbelwind hält doch der Dreck nicht auf!

Unser Wochenende stand unter dem Motto "2". 2 Menschen und 2 Pudel starten an 2 Tagen in 2 Läufen und auch sonst ist alles sehr geheimnisvoll um diese Zahl verwickelt.

Wie so häufig ist das Wirbelwindmobil am Freitag schon losgezogen in die Welt des Hundesports. Ziel war dieses Mal Wietmarschen. Wietmarschen war ja für Hermine und Coco schon einmal ein richtig gutes Pflaster beim unvergessenen Julikäferturnier. Gutes darf man gern wiederholen, haben wir uns gedacht.

Turnierwochenenden im Agility sind immer ein äußerst gemütliches Vergnügen. Die ganze Familie (6 Hunde und 2 Menschen) fahren mit dem Wohnmobil los, treffen vor Ort auf ca. 100 bekannte andere Menschen und deren ca. 300 Hunde. Dann wird rund ums Feld ein Zelt und Stuhl gestellt und rund um das Wohnmobil ein kleiner Zaun, damit die Hunde tagsüber rein und raus hüpfen können, wie sie möchten.

7 Wirbelwinde und ein Rally Tag

Die gesamte Wirbelwindfamilie hat einen Ausflug gemacht. Im eigenen Verein stand ein Rally Obedience Turnier auf dem Kalender und so haben sich alle Pudelchen auf die Reise gemacht:

Wir haben bereits berichtet, dass uns neuerdings Rally Obedience gut gefällt. Weil die Pudelchen sich dabei sehr geschickt anstellen, haben sich Hermine und Java direkt mal zur Bundessiegerprüfung nach Hiddenhausen qualifiziert.

Hermine und Coco waren beim Agilityturnier in der Reithalle in Heek gemeldet. Schon am Samstag leuchteten die Augen - die Halle riesengroß, sehr hell, toller Boden und super Stimmung. Und genau so lief das am Samstag dann auch mit den Ergebnissen:

Wenn es eine neue lustige Sportart gibt und wir die entdecken - dann wollen wir immer gleich wissen, ob das mit den Pudelchen auch geht. Und dieses Mal haben wir Rally Obedience entdeckt. Beim Rally Obedience muss der Hund eigentlich eine ganz normale Unterordnung machen. Der Trick ist: Es stehen Schilder auf dem Platz und jeweils auf dem Schild steht, welche Übung verlangt wird. Das kann ein linker Winkel sein, eine Grundstellung mit um-den-Hund-herum-Gehen oder auch eine Acht um vier Hundenäpfchen. Insgesamt ist das Ganze eine tolle Sache, weil man während der Prüfung mit dem Hund sprechen darf und ihm erzählen kann, wie super er das gerade macht.

Die Sonne ist da! Nach einem matschigen und kalten Winter, hat uns am 8.3. der erste Frühlingstag auf den Hundeplatz gelockt. Bei besten Bedingungen wollten wir für unsere Newcomer einige Dinge simulieren, die einem auf einem Turnier so begegnen. Deshalb standen einige Zelte und Stühle um den Parcours, man durfte begehen und wir haben gestoppt und Fehler gezählt.

Bei diesem Turnier ist etwas ganz außergewöhnliches passiert! Normalerweise feiern wir regelmäßig Erfolge für die überaus brave Java, die eigentlich gern Schulpferd geworden wäre und selten mal Patzer abliefert. Dahingegen ist Klein-Coco jederzeit für Überraschungen gut. Sei es, dass sie einen sympathischen Parcourshelfer oder Richter sieht, den sie dann zwischendurch schnell begrüßen muss, oder dass ihr einfällt, dass Martin gar nicht da ist und mal kurz hinläuft, um sicherzugehen, dass alles ok ist - oder sie hopst ganz oben von der Wand runter, obwohl sie doch eigentlich artig unten warten soll.

Rally-Obedience?

Die Beschreibung des VDH lässt uns wissen: "Diese Sportart ist für fast jeden Hundehalter geeignet und passt durch die abwechslungsreiche Vielfalt auch zu den meisten Hunden. Rally Obedience kommt mit wenig Zubehör aus und ist unkompliziert durchführbar.
Im Vordergrund steht die perfekte Kommunikation zwischen Mensch und Hund, denn beim Rally Obedience ist partnerschaftliche Zusammenarbeit als Team gefragt."

Partnerschaftlich, wenig Zubehör, unkompliziert. Warum haben wir das nie ausprobiert? Genau - Zeit wird's!

Die kleine Coco war in Beckum zum Agilityturnier. Eigentlich wollte sie überhaupt kein Agility machen, denn ihre Läufigkeit war noch nicht so lang her. Beim letzten Mal war sie ja belegt und so war sie sich auch diesmal sicher, dass sie auf die werdenden Welpen ganz gut aufpassen müsste.

Wietmarschen - der Platz der Julikäfer! Wir haben noch nie so viele Käfer auf einem Haufen gesehen, der Boden wimmelte und krabbelte überall. Viele Hunde hatten Probleme, weil sie mitten im Lauf den Krabbelkram entdeckten oder sogar diese juckenden kleinen Viecher im Pelz hatten und erstmal anhielten, um das zu klären.

In Wettrup war alles prima. Hermine hatte nach der Winterpause sowas von Bock auf Rennen, dass Kirsten teilweise große Schwierigkeiten hatte, ihr rechtzeitig zu sagen, wo es lang geht.

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