Rally-Obedience?

Die Beschreibung des VDH lässt uns wissen: "Diese Sportart ist für fast jeden Hundehalter geeignet und passt durch die abwechslungsreiche Vielfalt auch zu den meisten Hunden. Rally Obedience kommt mit wenig Zubehör aus und ist unkompliziert durchführbar.
Im Vordergrund steht die perfekte Kommunikation zwischen Mensch und Hund, denn beim Rally Obedience ist partnerschaftliche Zusammenarbeit als Team gefragt."

Partnerschaftlich, wenig Zubehör, unkompliziert. Warum haben wir das nie ausprobiert? Genau - Zeit wird's!

Also lesen wir weiter:

"So funktioniert es:

Der Hundeführer durchläuft mit seinem Hund einen vorgegebenen Parcours, der möglichst schnell und präzise abzuarbeiten ist. An jeder Station finden sie ein Schild, auf dem angegeben ist, was dort zu tun ist und in welche Richtung es anschließend weitergeht.

Das Besondere an diesem Sport: Hund und Mensch dürfen und müssen während ihrer Arbeit ständig miteinander kommunizieren. Der Hund darf jederzeit angesprochen, motiviert und gelobt werden.

Die Aufgaben im Parcours bestehen aus klassischen Unterordnungs-Übungen wie Sitz-, Platz-, Steh-Kommandos, aber auch Kombinationen aus diesen Elementen. Es sind Richtungsänderungen um 90°, 180° und 270° nach rechts und links zu absolvieren sowie 360° Kreise."

Aha, also schnell die Karten einlaminiert und los geht der Spaß. Wir haben das mit allen Pudelchen ausprobiert, sogar mit der erst halbjährigen, unterordnungsunerfahrenen Antje und haben festgestellt: Das ist lustig. So macht das Üben ziemlich Spaß und vor allem der fehlende Druck bloß keine Hilfe zu geben schuf eine entspannte Atmosphäre.

Antje hat uns übrigens am Meisten überrascht. Phasenweise waren wirklich schöne Bei-Fuß-Sequenzen dabei und auch beim Platz musste man viel weniger helfen, als das sonst nötig ist. Vielleicht macht ihr das mit den Schildern Laune - das letzte Video lässt es jedenfalls vermuten.

 

Facebook