"Treibball die neue Sportart für „arbeitslose“ Treib- und Hütehunde und für jeden spielfreudigen Hund". Wir haben vor einiger Zeit mit unserem Sheltie einen Workshop besucht und da die kleine Hermine einen nahezu unbändigen Spieltrieb besitzt, haben wir beschlossen mit ihr auszuprobieren, wie vielseitig Pudel wirklich sind. Was sollen wir sagen? Hermine hütet!

 Was ist Treibball? Bei dieser Sportart lernt der Hund große Bälle (z.B. einen Gymnastikball) zu treiben. Man orientiert sich dabei an verschiedenen Elementen aus den Hütewettbewerben: Gathering = sammeln der Schafe, outrun = Bogen um die Schafe herum laufen, lift = Bälle in Bewegung setzen, driving = zielgerichtetes Treiben, left und right = in die bestimmte Richtung schicken und penning = in ein Gatter oder Tor treiben. Die Bälle haben unterschiedliche Farben und Größen und müssen von dem Hund in einer Reihenfolge, die der Hundeführer bestimmt, über den Platz in ein Tor getrieben werden. Das Spiel ist zu Ende, wenn alle Bälle im Tor sind und der Hund sich davor ablegt.

Wie immer sind auch hier Hund und Mensch ein Team und arbeiten „Hand in Pfote“, auf der Basis von Gehorsamstraining und Distanzkontrolle. Der Hundeführer dirigiert seinen Hund durch Stimme, Handzeichen und/oder über eine Pfeife. Der Hund „treibt“ den Ball mit der Schnauze, nicht selten aber auch zwischendurch mit dem Körper (Schulter). Jeder Hund entwickelt dabei seine eigene Taktik. Hier wie unsere Hermine es macht:

 

Das Spiel sollte zu jedem Zeitpunkt vom Hundeführer unter Kontrolle gehalten werden. Signale wie “Voraus“, “rechts/links“, “Herum“, “Hinter“, “Steh/Stop“ und “Platz“ müssen auch aus dem schnellen Lauf heraus und auf Entfernung vom Hund ausgeführt werden. Das Spiel bietet neben dem Einsatz von Toren auch noch andere Varianten, wie z.B. das Umkreisen der Bälle, das Überspringen der Bälle oder auch das Suchen ein oder mehrerer Bälle. Für „Profis“ kann das Spiel zusätzlich erweitert werden, indem man statt Bälle (Plastik-)Fässer oder Eimer benutzt (die lassen sich aufgrund ihrer Form schwerer „bändigen“). Zusätzlich können auch noch Hindernisse oder leichte Schrägen eingebaut werden, um die der Hund die Bälle herum- bzw. hochtreiben muss. . Ein Paar dieser Elemente davon im Vergleich dazu, mit dem echten Hütethund Wicki:

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