Der kleine Wirbelwind
temperamentvolle Zwerg- und Kleinpudel

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Ende gut - Cleo gut!

Die kleine Cleo war mit Sandra zu Gast bei uns. Nachdem sie bei Sandra das tollste Zuhause gefunden hat, stand nun die Nachoperation des Knies an. Das sollte in der Tierklinik Greven passieren - da hat die Behandlung im Alter von 4 Wochen begonnen, dort sollte nun die Sache weitergeführt werden.

 

Cleo bewegt sich nahezu unauffällig. Hin und wieder scheint das Knie überzusetzen, aber ansonsten wirkte sie absolut gesund. In Hannover, wo sie zu Hause ist, wurde schon festgestellt, dass die Wachstumsfuge geschlossen ist - nun sollte entschieden werden, wie es mit dem Knie weitergeht. Im Raum stand auch, dass sie nach einer kurze Narkose für ein gutes Röntgenbild möglicherweise erstmal wieder aufwacht und dann erst am Folgetag operiert wird - wenn nämlich ein Implantat für sie bestellt ist.

Wir hatten alle Angst. Weder wir noch Sandra haben vor der Diagnose und dem OP Tag geschlafen. Ein Implantat! Das klingt ziemlich gruselig und nach Rieseneingriff - alles noch relativ experimentell und neu und auf Anhieb fallen tausend Dinge ein, die da schief gehen können. Und dann kam es ganz anders! Die Tierärztin hat alles sorgfältig abgetastet und sich die Aufnahmen angesehen - und dann kam die Vorgehensweise: "Es sieht absolut super aus. Man könnte sogar überlegen, es gar nicht zu operieren!"

Wahnsinn! Tausend Dank an Sandra, die so super darauf aufgepasst hat, dass die wilde Hummel sich nicht doof bewegt, die viel Zeit und Energie in Physiotherapie und Ernährungsberatung gesteckt hat und die mit ihrem großen Herz dafür gesorgt hat, dass die Tierärztin diesen sensationellen Satz sagen konnte!

Wir (also Sandra und Martin gemeinsam) haben aber doch beschlossen, die Operation zu machen, um dem ganzen eine bessere Stabilität zu geben. Dass das Knie gelegentlich umsetzt, schadet dem Gelenk auf Dauer ja schließlich auch. Also wurde eine "ganz normale" Patella-Operation gemacht. Die Rinne für die Kniescheibe vertieft und ein Nagel verhindert jetzt seitliches Ausbrechen der Sehne. Der Nagel darf sogar lebenslang drin bleiben, wenn er nicht stört. Das wird sich zeigen, zur Not muss man ihn in einer kleinen Nach-OP ziehen.

Den Tag vor und nach der OP war Sandra auf der Pudelranch und die kleine Cleo hat uns sofort wiedererkannt. Kirsten hat sie das erste Mal gesehen, als sie nach der OP, noch etwas müde von der Narkose, abends um 5 wieder daheim war. Laufen ging noch nicht, Wasser trinken nur vorsichtig, Essen gar nicht und Augen auf nur schwer - aber als sie Kirsten sah, ging Propellorschwanz. Sie ist so ein Goldstück - voller Vertrauen und heute - einen Tag nach OP kann sie schon langsam durch den Garten staksen.

Toll, dass alles so spitze geklappt hat. Wir drücken die Daumen, dass die Heilung ganz schnell geht und bald ein richtiger, voll einsatzfähiger und belastbarer Wirbelwind aus unserer kleinen Maus wird. Cleo hat bewiesen, dass auch wirklich richtig schlechte Ausgangslagen zu einem tollen Ende führen können. 

Gute Besserung du tapferer kleiner Kämpfer!

Cleo der kleine Wirbelwind
Cleo der kleine Wirbelwind