Die Emily gestaltet ihre erste Trächtigkeit maximal unauffällig. Im ersten Drittel war sie auffallend verschmust. Sie sitzt auch sonst schon mal auf dem Schoss, aber das hat sie zu echten Kuschelstunden ausgeweitet. Sie bohrt mit der Zunge ins Ohr, schubst, wenn man nicht mehr streichelt und war geradezu aufdringlich süß.

Sie hatte in der Mitte auch typische Morgenübelkeit . Und sie geht dem restlichen Rudel auffallend aus dem Weg, wenn die spielen. Das ist auch komplett untypisch, denn normalerweise sind Emily und Flossie die lustigsten Spielgesellen. Es zeigt aber wie clever und instinktsicher die Pudelchen so sind. 

Am Fressverhalten kann man keine Unterschiede feststellen. Emily hat vorher immer gern gefressen, ohne ein Staubsauger zu sein und das ist jetzt ganz genau so. Was allerdings auffallend anders ist: Sie nimmt im Vergleich zu den anderen Würfen sehr wenig zu. Sie hat ein winziges Babybäuchlein, eine feste Milchleiste mit geschwollenen Zitzen, aber alles ist sehr straff und auch das Gesamtgewicht verrät noch nicht viel. Entweder wird es ein recht kleiner Wurf oder sehr leichte Welpen oder vielleicht waren wir verhältnismäßig früh zum decken, so dass sie ein paar Tage später wirft. Oder wir sind halt einfach zu überbesorgt. Wenn wir nämlich jetzt hier unseren eigenen Bericht vom ersten Antje-Wurf lesen, dann war da auch wenig Vorankündigung. Diese Linie scheint Profi in Heimlichtuerei zu sein.

Wir sind ganz gespannt, was da vor sich geht.